Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist die Behandlung und die Begleitung von Menschen, die an seelisch bedingten Krankheiten, Krisen, an Störungen und unerträglichen Gefühlen leiden. Die Betroffenen können auch an belastenden Ereignissen, Lebenssituationen und körperlichen Beschwerden erkrankt sein. Ausdruck finden diese Leidenszustände in Ängsten, Depressionen und Zwängen, in Selbst-Schädigungen, Süchten, Minderwertigkeits- und Unsicherheitsgefühlen.

Psychotherapie umfasst eine Vielzahl von Richtungen, die sich durch unterschiedliche Methoden verbaler und nonverbaler Art auszeichnen – so zum Beispiel das Gespräch, das Malen, das Rollenspiel. Die Arbeit findet einzeln, als Paar, Familie oder in Gruppen statt. Alle Formen der Psychotherapie erfordern eine motivierte Mitarbeit der Klientinnen und Klienten, die sich freiwillig zu einer Therapie entschlossen haben.

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten leiten Hilfesuchende an, den Sinn ihrer seelischen Beschwerden auf Grund ihrer Lebensgeschichte zu verstehen, ihr Leiden als Hinweis zur Veränderung wahrzunehmen und die innewohnenden Selbstheilungskräfte zu stärken. Damit können sich die gewohnte Sichtweise, das übliche Erleben und die entsprechenden Verhaltensreaktionen verändern. Fachpersonen und Hilfesuchende gehen eine "therapeutische Beziehung" ein, die in einer vertrauenswürdigen Atmosphäre und in einem klar abgegrenzten Rahmen stattfindet.
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