Verhaltens- und Kognitive Therapie

Die Verhaltens- und Kognitive Therapie wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelt. Ihre Gründerväter sind Aaron T. Beck und Albert Ellis. Im Mittelpunkt dieser Verfahren steht die Kognition, d.h. die Denkmuster, Einstellungen, Bewertungen und Überzeugungen des Menschen. Nach Beck und Ellis sind diese vielfach erlernt und bestimmen die Art und Weise wie wir uns fühlen, verhalten und wie wir körperlich reagieren. Diese Denkmuster können beim Klienten zu Problemen führen, aber in vielen Fällen auch verändert werden.
Die Therapie setzt bei der gegenwärtig bestehenden Problematik an. Schwerpunkte der Therapie sind
  • die Bewusstmachung der Kognition.
  • ihre Überprüfung auf Angemessenheit.
  • die Korrektur von irrationalen Einstellungen.
  • der Transfer dieser korrigierten Einstellungen ins Verhalten.
Es geht also um ein aktives Erproben von neuen Denk-, Verhaltens- und Erlebnisweisen sowie Problemlösungsstrategien in den therapeutischen Sitzungen sowie im Alltag. Dabei können mehr verhaltensorientierte oder mehr kognitive Techniken in den Vordergrund gestellt werden. Über die Lösung des akuten Problems hinaus wird in der kognitiven Verhaltenstherapie eine Erhöhung der allgemeinen Problemlösungsfähigkeit angestrebt.

Die Kognitive Verhaltenstherapie wird bei Kindern, Jugendlichen sowie Erwachsenen angewandt. Sie kann in Form von Einzel- oder Gruppentherapie stattfinden.
Aktuelle Hinweise:

Kri­sen­in­ter­ven­tion für Stu­die­ren­de, HIV und Aids, Pal­lia­tive Care, Schwang­er­schaft und Ge­burt - zu die­sen und an­de­ren The­men fin­den Sie Lis­ten von
» spe­zia­li­sier­ten Psy­cho­the­ra­peu­tin­nen und Psy­cho­the­ra­peu­ten

Un­ser Psy­cho­the­ra­pie­füh­rer kann on­line von un­se­rer Web­site he­run­ter­ge­la­den wer­den:
» Psychotherapieführer