Sexualtherapie

Eine Sexualtherapie hilft bei Störungen, die sich im Sexualverhalten und/oder im sexuellen Erleben zeigen. Als Störungen werden Ausprägungen des Sexualverhaltens bzw. des sexuellen Erlebens bezeichnet, die durch den Betroffenen selbst als „Störung“ empfunden werden.

Sexuelle Störungen können unterschiedliche Ursachen auf verschiedenen Ebenen haben:
  • Frühkindliche Störungen.
  • Verletzende Erfahrungen.
  • Beziehungsprobleme in der Partnerschaft.
  • Konkurrierende Normen.
  • Körperliche Probleme.
Meistens sind mehrere Ursachen an der Entstehung einer sexuellen Störung beteiligt. Je nachdem, auf welcher Ebene die Störung hauptsächlich begründet ist, ist eine andere Therapieform erforderlich.

Für die Behandlung von frühkindlichen Störungen oder tiefen Verletzungen wie z.B. sexuellem Missbrauch ist klassische Psychotherapie notwendig. Dazu bestehen verschiedene geeignete psychotherapeutische Verfahren.

Sexualtherapie arbeitet oftmals mit bestehenden Lernerfahrungen; ein anderer Ansatz wendet verhaltensorientierte und paarorientierte Übungen an. Dabei geht es um die eigene Wahrnehmung und die des Partners, um den Ausdruck von Wünschen und Gefühlen und das gemeinsame Gespräch, um Erfahrung und Übung von Atem, Berührung, Massage, Erregung und Erleben des Höhepunktes.
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