Schicksalsanalyse nach Leopold Szondi

Die Schicksalsanalyse ist eine tiefenpsychologische Methode, die von L. Szondi begründet wurde. Sie ergänzt das persönliche (S. Freud) und das kollektive (C.G. Jung) durch das familiäre Unbewusste, welches unbewusst die Biographie eines Menschen steuert. Das familiäre Unbewusste äussert sich in Wahlhandlungen: die Wahl in Liebe, Freundschaft und Beruf, manchmal auch Krankheit und Tod. Die Summe dieser lebensbestimmenden Wahlakte macht das Schicksal aus.

Mit dieser Methode wird das gesamte Schicksal eines Menschen analysiert. Neben der Bearbeitung unbewusster persönlicher Konflikte und kollektiver Symbole versuchen schicksalsanalytisch orientierte Psychotherapeutinnen besonders das familiär bedingte Zwangsschicksal bewusst zu machen und ihre Klientinnen zu befähigen, durch persönliche Stellungnahme ihr möglicherweise belastendes Erbe in ein glücklicheres Freiheitsschicksal umzuwandeln.

Wie S. Freud betrachtet auch L. Szondi alle Träume als „Via Regia“ zum Unbewussten. Hier ist jene besondere Art von Träumen von Bedeutung, welche L. Szondi als „Ahnenträume“ bezeichnet. Diese stammen aus dem sogenannten „Familiären Unbewussten“. Im Weiteren werden der Szondi-Test und der Familienstammbaum als wichtige Hilfsmittel eingesetzt.
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