Individualpsychologie nach Alfred Adler

Die Individualpsychologie nach A. Adler ist ein tiefenpsychologisches Verfahren. A. Adler, der auch ein Zeitgenosse von S. Freud war, entwickelte in Abweichung von S. Freud eine sozialpsychologische Perspektive, d.h. dem sozialen Umfeld wird vermehrt Bedeutung beigemessen.

Die Individualpsychologie arbeitet mit dem analytischen Gespräch, basierend auf der Biografie des Klienten. In der Kindheit verletzte Gefühle führen nach Ansicht der Individualpsychologie zu einem gestörten Selbstwertgefühl und bilden den Ursprung seelischer Störungen. Durch die Analyse der Lebenssituation, Kindheitserinnerungen, Träumen und Übertragungsbeziehung wird der Zugang zum Unbewussten und damit das zentrale Problem des Klienten und seine Wirkungsweise in seinem Lebensstil gesucht. Das intensive Wiedererleben und Bearbeiten der frühen Verletzungen soll zu einer Korrektur des Selbstwertgefühls führen.

Grundlage dafür ist ein ganzheitliches Menschenbild, das die individuelle Lebensbewegung und deren soziale Verflechtung ins Zentrum rückt. Die Individualpsychologie wurde auch für die Arbeit mit Kindern, Paaren und Gruppen entwickelt und erforscht.
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