Analytische Psychologie nach Carl Gustav Jung

Die analytische Psychologie nach C.G. Jung ist ein therapeutisches Verfahren auf psychologischer und ganzheitlich-spiritueller Grundlage, das sowohl gesprächsorientiert als auch darstellend-kreativ ist. Sie wurde von C. G. Jung, der lange Zeit Schüler und Freund war von S. Freud, in Abgrenzung zu S. Freuds Psychoanalyse entwickelt. Er erweiterte u.a. S. Freuds Theorie des persönlichen Unbewussten durch den Begriff des Kollektiven Unbewussten. Die Analytische Psychologie entstand aufgrund von C.G. Jungs eigenen tiefgreifenden Erfahrungen.

Individuation ist das zentrale Ziel. Dies bedeutet Selbstverwirklichung, Bewusstseinserweiterung, Entfaltung aller Fähigkeiten, Anlagen und Möglichkeiten, Ganzwerdung, Sinnfindung. Die Symptome, die Anlass zu einer Therapie sind, werden nicht nur als zu behebende Störungen betrachtet. Sie bedeuten eine Hemmung der natürlichen Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung. In der Therapie soll die Sinnhaftigkeit der Krankheitssymptome und des Leidens für die Klientin verstehbar und annehmbar gemacht werden. Die Arbeit mit Träumen, kreative Imagination, Bilder und Fantasien stehen im Mittelpunkt; diese werden oft auch kreativ (durch Malen, Modellieren, Tanzen) verarbeitet. Diese persönlichen inneren Bilder können durch den Therapeuten ergänzt werden durch Wissen aus der Mythologie sowie Märchen und Sagen mit archetypischem Inhalt. Heilung geschieht durch die Integration bislang unbewusster polarer Persönlichkeitsanteile.

Mit Kindern ist die Arbeit spielorientiert.
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