Psychoanalyse nach Sigmund Freud und Psychoanalytische Psychotherapie

Die Psychoanalyse, die um 1890 von S. Freud entwickelt wurde, gilt als Basis aller heutigen Psychotherapie. Aus ihr haben sich seither die verschiedensten psychotherapeutischen Behandlungsmethoden entwickelt.

Die Psychoanalyse nach S. Freud ist ein psychotherapeutisches Behandlungsverfahren, das dem Klienten ein vertieftes Verständnis der ursächlichen Zusammenhänge seines Leidens vermitteln will. Sie basiert auf Freuds grundlegender Entdeckung, dass unser Denken, Empfinden und Handeln in erheblichem Mass von Bedeutungszusammenhängen beeinflusst wird, die unserem Bewusstsein nicht ohne weiteres zugänglich, also unbewusst sind. Durch einfühlsames Zuhören, Wahrnehmen und Benennen von Beziehungsmustern versucht die Therapeutin eine sichere Atmosphäre zu schaffen für die freie Äusserung von Einfällen und Gefühlen. Die aktuelle Situation soll verstehbar werden im Bezug zu gegenwärtigen und früheren Beziehungserfahrungen, die die Persönlichkeitsentwicklung geprägt haben. Als Instrumente werden die freie Assoziation, Traumdeutung und die Analyse der Beziehungsmuster zwischen Klient und Therapeutin (d.h. der Übertragung und Gegenübertragung) eingesetzt. Die daraus entstehenden nachhaltigen Veränderungen im Verständnis des Patienten können sich befreiend auf viele seiner Lebensbereiche auswirken.

Psychoanalytische Psychotherapien bestehen aus einer oder zwei, Psychoanalysen aus drei oder vier Wochenstunden.
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